Schutzkonzept
Sicherheit und Unversehrtheit von Mitlebenden, Gästen und Angestellten der Communität Don Camillo in Montmirail
„Fürchte dich nicht,
sondern rede
und schweige nicht!
Denn ich bin mit dir, und
niemand soll sich unterstehen,
dir zu schaden.“
Apostelgeschichte 18, 9b–10a
Verhaltenskodex
Montmirail wird als Ort des Vertrauens wahrgenommen. Deshalb sind wir als Unterzeichnende mitverantwortlich, dass dies für Mitlebende, Gäste, Kinder, Zivildienstleistende, Angestellte und insgesamt alle Anwesenden ein sicherer Ort bleibt.
- Wir zählen auf die Verantwortung und Aufmerksamkeit jedes Einzelnen.
- Wir stärken die uns anvertrauten Menschen. Wir gehen achtsam mit ihnen um und schützen sie vor Schaden, Gefahren und Gewalt.
- Wir achten individuelle Grenzempfindungen einer jeden Person und respektieren diese.
- Wir achten darauf, dass ein wertschätzender und respektvoller Umgang untereinander gepflegt wird.
- Wir verpflichten uns, alles zu tun, damit in unserer Gemeinschaft, in unseren Räumlichkeiten, sexuelle Gewalt und andere Formen von Grenzverletzungen und Gewalt verhindert werden.
- Wir treten Gefährdungen von Menschen aktiv entgegen und schützen sie in unserem Einflussbereich vor entsprechenden Erfahrungen.
- Wir beziehen gegen belästigendes, gewalttätiges oder diskriminierendes Verhalten Stellung. Das betrifft sowohl homophobisches als auch rassistisches, antisemitisches und sexistisches Verhalten.
- Aktiv werden meint auch, dass wir verbale oder tätliche Verletzungen nicht ignorieren, sondern dagegen etwas unternehmen.
Sollte jemand erfahren, dass die Unversehrtheit der eigenen oder einer anderen Person – insbesondere der jungen uns anvertrauten Menschen – durch sexuelle Belästigung, Grenzverletzung, Missbrauch oder andere Formen von Übergriffigkeit und Gewalt Schaden erlitten hat, kann diese oder dieser sich an folgende Vertrauenspersonen wenden:
- Communität Don Camillo in Montmirail:
Heiner Schubert: heiner.schubert [@] doncamillo.ch
Judith Reich: judith.reich [@] doncamillo.ch - Betrieb Montmirail, Geschäftsleiter:
Matthias Boss: matthias.boss [@] montmirail.ch
Vertrauenspersonen unterstehen der Schweigepflicht. Sie unterstützen die betroffene Person mit dem Ziel, die Belästigungen sofort zu unterbinden. Der Kontakt mit einer Vertrauensperson darf keinerlei negative Folgen für Hilfesuchende haben.
- Personen können sich auch direkt an unsere Schutzbeauftragten wenden:
Psychologin Michèle Fark und Psychologe Steivan Pinösch.Als externe Fachpersonen mit persönlicher Verbindung zur Communität lesen und bearbeiten sie die Nachrichten, welche unter der E-Mail-Adresse schutz [@] montmirail.ch an sie geschickt werden.
Sie sind in anonymem Austausch miteinander.
Darüber hinaus kann jeder auch länger zurückliegende Vorfall über schutz [@] montmirail.ch gemeldet werden.
Alternativ oder zusätzlich können auch folgende Anlaufstellen kontaktiert werden:
- Église réformée évangélique du canton de Neuchâtel
eren.ch/signalement-abus - Evangelisch-Reformierte Kirche Basel-Stadt
erk-bs.ch/missbrauch - Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung
limita.ch - Fachstelle Lantana Bern (keine Männerberatung)
stiftung-gegen-gewalt.ch/wsp/de/fachstellen/lantanabern - Beratungsstelle Opferhilfe Bern / Biel
opferhilfe-bern.ch/de
Falschbeschuldigungen
Wer eine Person wider besseres Wissen beschuldigt, hat mit Sanktionen zu rechnen. Eine beschuldigte Person, die sich unschuldig fühlt oder sich keines schuldbaren Verhaltens bewusst ist, kann sich an die Vertrauenspersonen wenden, um eine Überprüfung der Sachlage und, wenn nötig, eine Richtigstellung zu verlangen.
